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Papierboote
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top
Papierboote oder Argonauten (Argonauta) sind eine Gattung der KopffĂŒĂer (Cephalopoda) in der Verwandtschaftsgruppe der Kraken (Octopoda). Sie sind die einzige rezente Gattung der Familie Argonautidae.
Contents
âą Fortpflanzung
âą Fossilbericht
âą Systematik
âą Quellen
âą Allgemein
âą Einzelnachweise
âą Weblinks
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Grundlegender Bau und GehÀuse
Papierboote vs. Perlboote
Die Perlboote (Nautilus) sind die einzigen rezenten KopffĂŒĂer mit einem festen, kalkigen AuĂenskelett in Form eines hohen, spiralig gewundenen und gekammerten GehĂ€uses. Papierboote besitzen scheinbar ebenfalls ein solches GehĂ€use, das beim GroĂen Papierboot (Argonauta argo), der gröĂten Art der Gattung, mehr als 30 cm lang werden kann.
Allerdings gehören Papierboote, anders als die Perlboote, zu den Kraken (Octopoda), was unter anderem daran zu erkennen ist, dass sie nur acht, aber dafĂŒr krĂ€ftige Arme haben, die zudem mit jeweils zwei Reihen von SaugnĂ€pfen bewehrt sind (siehe auch ĂuĂere Systematik). Bei den Kraken sind sĂ€mtliche mineralischen Hartteile (des GehĂ€uses) im Laufe der Evolution vollstĂ€ndig zurĂŒckgebildet worden. Das zwar spiralige, aber ungekammerte GehĂ€use der Papierboote ist kein âechtesâ, dem GehĂ€use der Perlboote homologes AuĂenskelett, sondern eine sekundĂ€re Neubildung. Es unterscheidet sich vom GehĂ€use der Perlboote in zahlreichen Details, unter anderem auch darin, dass es nicht ĂŒber Muskeln und BĂ€nder permanent mit dem Weichkörper verbunden ist. Stattdessen wird es an seiner Innenseite mit den SaugnĂ€pfen des ĂŒber Kopf und Mantel gestĂŒlpten Armkranzes gehalten. Im Englischen wird dieses GehĂ€use daher auch pseudo-conch (âPseudogehĂ€useâ) genannt. Der Kalk fĂŒr das GehĂ€use wird von DrĂŒsen der flĂ€chigen dĂŒnnen HĂ€ute am distalen Abschnitt der beiden Arme des 1. (obersten, dorsalen) Armpaarscite-ref-nixon2010-2-0[2] abgeschieden (sezerniert). Diese mit Chromatophoren ausgestatteten HĂ€ute können ĂŒber die gesamte AuĂenflĂ€che des GehĂ€uses gelegt werden.
Bei den Perlbooten wird das GehĂ€use hingegen vom Mantel, das heiĂt, von der fleischigen HĂŒlle des Eingeweidesacks sezerniert, der sich permanent nahezu vollstĂ€ndig in der Wohnkammer der Schale befindet, wĂ€hrend die rund 90 saugnapflosen Arme (Cirren) komplett frei sind. AuĂerdem besteht die Schale der Perlboote vorwiegend aus der Kalkmodifikation Aragonit, wĂ€hrend die der Papierboote vorwiegend aus der Kalkmodifikation Calcit besteht und zudem deutlich dĂŒnnwandiger und zerbrechlicher ist. Von der unterschiedlichen Beschaffenheit der GehĂ€use leiten sich schlieĂlich auch die deutschen Trivialnamen âPerlbootâ fĂŒr Nautilus (nach der aragonithaltigen Schalensubstanz Perlmutt) und âPapierbootâ fĂŒr Argonauta ab.
Funktion des GehÀuses
Die GehĂ€use der Papierboote, die nur von den Weibchen ausgebildet werden, dienen als BehĂ€ltnisse fĂŒr deren Gelege (siehe unten). Zudem wurde lange vermutet, dass im oberen (dorsalen) Teil des GehĂ€uses eingeschlossene Luft eine Rolle fĂŒr den Auftrieb und die Körperposition in der WassersĂ€ule bei diesen epipelagisch lebenden Tieren spielt â in Analogie zu den GehĂ€usen der Perlboote. Diese Hypothese wurde schlieĂlich durch Beobachtungen an eingefangenen Tieren in einem Hafenbecken bestĂ€tigt: Weibchen, bei denen vor dem Entlassen ins Hafenbecken sĂ€mtliche Luft aus dem GehĂ€use entfernt wurde und die deshalb einen negativen Auftrieb besaĂen, schwammen sofort an die MeeresoberflĂ€che und schöpften dort die gröĂtmögliche Menge Luft. Die Tiere schwammen dann aktiv mit Hilfe des RĂŒckstoĂapparates in eine Tiefe, in der der Auftrieb der durch den zunehmenden Druck zunehmend komprimierten Luft gerade noch so groĂ war, um das Tier in der Schwebe zu halten. Die Schalenöffnung wurde dabei mit den Armen des 2. Armpaars abgedichtet, sodass die eingefangene Luft nicht entweichen konnte. AuĂerhalb des abgedichteten Teils der Schale noch vorhandene Luft entwich beim AbwĂ€rtsschwimmen. Nach Erreichen der âGleichgewichtstiefeâ bewegten sich die Versuchstiere dann nurmehr horizontal fort.cite-ref-finn-3-0[3]
Fortpflanzung
Papierboote sind nicht nur, wie bei KopffĂŒĂern allgemein ĂŒblich, getrenntgeschlechtlich, sondern zeigen ĂŒberdies einen extremen Geschlechtsdimorphismus mit einem um ein Vielfaches gröĂeren Weibchen (siehe auch â ZwergmĂ€nnchen).cite-ref-nixon2010-2-1[2] Die Befruchtung erfolgt wie bei den meisten Kraken durch einen speziell dafĂŒr umgebildeten Arm des MĂ€nnchens, den Hectocotylus. Anders als bei anderen Kraken löst sich der Hectocotylus mit der Spermatophore jedoch wĂ€hrend der Kopulation komplett ab und wird zu einer autonomen Befruchtungseinheit. Das MĂ€nnchen stirbt wahrscheinlich kurz nach dem Verlust des Hectocotylus. Das Weibchen hat eine wesentlich lĂ€ngere Lebensspanne und kann wĂ€hrend dieser von zahlreichen MĂ€nnchen begattet werden.
TatsĂ€chlich ist der abgetrennte Arm des MĂ€nnchens der Papierboote wissenschaftlich viel lĂ€nger bekannt als der Rest seines Körpers, und die Bezeichnung âHectocotylusâ ist ursprĂŒnglich der Gattungsname des parasitischen, in der Mantelhöhle des Weibchens lebenden Fadenwurms, fĂŒr den man ihn im frĂŒhen 19. Jahrhundert hielt.cite-ref-k-lliker1849-4-0[4]
Nahrung und Fressfeinde
Weibliche Papierboote ernĂ€hren sich von planktonischen Schnecken (Heteropoden, Pteropoden), kleinen Fischen und möglicherweise auch planktonischen Kleinkrebsen (Hyperiiden, Copepoden). Zudem ist beobachtet worden, dass sie Quallen nicht nur (an)fressen, sondern sich ihrer auch beim Nahrungserwerb bedienen. Nach dem âKapernâ der Qualle halten sie diese an der Oberseite des Schirmes (Exumbrella) mit den SaugnĂ€pfen der seitlichen (lateralen) und unteren (ventralen) Arme fest und fressen zunĂ€chst Teile des gallertartigen Gewebes des Schirmes. SchlieĂlich beiĂen sie sich bis zum Gastrovascularraum (âMagenâ) durch. Dann können sie die hocheffektiven Mundarme der Qualle nutzen, um fĂŒr sich planktonische Beutetiere zu fangen. Ferner wird vermutet, dass Papierbooten die Vergesellschaftung mit Quallen auch zur Tarnung und, wegen deren giftiger Tentakeln, als Schutz gegen Fressfeinde dient.cite-ref-heeger-al-1992-5-0[5]cite-ref-rosa-seibel-2010-6-0[6]
Hinsichtlich ihres Energiebedarfs ist berechnet worden, dass ein fĂŒnf Gramm schweres Papierboot unter den Bedingungen des tropischen Ostpazifiks pro Tag ungefĂ€hr zwei kleine (je 0,1 Gramm schwere) Fische oder 50 Hyperiiden (je 0,01 Gramm) fressen muss, um seine normale Stoffwechselrate aufrechterhalten zu können.cite-ref-rosa-seibel-2010-6-1[6]
Gefressen werden Papierboote von gröĂeren Knochenfischen (z. B. vom FĂ€cherfisch), von MeeressĂ€ugern (z. B. vom Kleinen Schwertwal) und von gröĂeren Seevögeln (z. B. vom Silbersturmvogel).cite-ref-rosa-seibel-2010-6-2[6]
Verbreitung, HĂ€ufigkeit und Gruppenverhalten
Papierboote pflegen, anders als viele andere Kraken, eine epipelagische Lebensweise. Sie sind in den tropischen und subtropischen sowie in den sĂŒdlichen gemĂ€Ăigten Regionen aller Meere zu finden. Gelegentliche Beobachtungen groĂer Ansammlungen dieser Tiere, beispielsweise vor Japan,cite-ref-okutani-kawaguchi1983-zit-in-tol2016-7-0[7] sowie der Umstand, dass an der australischen KĂŒste bisweilen weibliche Individuen von Argonauta nodosus zu Tausenden angespĂŒlt werden,cite-ref-norman-reid2000-8-0[8] zeigen, dass umfangreiche Populationen existieren mĂŒssen. Dennoch werden Papierboote auf hoher See nur selten angetroffen.
Die höchste geographische Breite, von der Papierboote im Nordostatlantik gemeldet wurden, ist 42° Nord, wenngleich dies Tiere sind, die durch starke SĂŒdwestwinde mit entsprechenden Driftströmungen aus niedrigeren Breiten nordwĂ€rts transportiert werden. Da die nördlichsten Begegnungen sowohl mit Papierbooten als auch mit Vertretern anderer tropischer und subtropischer Taxa im Nordatlantik in der Vergangenheit etwas weiter sĂŒdlich stattfanden, wird das Vordringen eines Papierbootes bis zum 42° Breitengrad mit der globalen ErwĂ€rmung in Zusammenhang gebracht.cite-ref-guerra-al2002-9-0[9]
Bei pazifischen Papierbooten (speziell A. nouryi) ist beobachtet worden, dass sich mehrere Weibchen zu âKettenâ formieren, indem sie sich aneinander heften. Die Ursache fĂŒr dieses Verhalten ist unklar. Vermutet wird, dass die Weibchen auf diese Weise unter anderem Fortbewegungsenergie sparen und fĂŒr MĂ€nnchen im offenen Ozean leichter auffindbar sind, wenngleich derartige Aggregate auch von Fressfeinden leichter aufgespĂŒrt werden können.cite-ref-rosa-seibel-2010-6-3[6]
Fossilbericht
Ăberreste von Argonautiden sind im Fossilbericht relativ selten. Die meisten Funde stammen aus der Randzone des Westpazifiks und insbesondere aus Japan. Den geologisch Ă€ltesten Vertreter stellt â Obinautilus pulcher aus dem OligozĂ€n (33,9 bis 23,03 mya) von Japan. Die Gattung Argonauta taucht erstmals im mittleren MiozĂ€n (15,97 bis 11,62 mya) Japans (â A. tokunagai), Zyperns (â A. absyrtus) und Ăsterreichs (â A. johanneus) im Fossilbericht auf. Die beiden Letztgenannten sind zugleich auch die Ă€ltesten der wenigen Nachweise aus der westlichen Tethys bzw. aus der Paratethys. Aus den Randzonen des Atlantiks (ohne Mittelmeer) sind keine Funde fossiler Argonautiden bekannt.cite-ref-martill-barker-2006-10-0[10]
Systematik
ĂuĂere Systematik
Die Gattung Argonauta ist die einzige rezente und die Typusgattung der Familie Argonautidae sowie die Typusgattung der Ăberfamilie Argonautoidea. Die Argonautoideen sind eine, jedoch nicht die einzige Gruppe pelagischer Formen innerhalb der ĂŒberwiegend durch benthisch lebende Vertreter gekennzeichneten Kraken (Octopoda), wobei sie als engste Verwandte der âKraken im engeren Sinnâ (Octopodoidea bzw. Octopodidae) mit diesen in der Gruppe Incirrata zusammengefasst werden. Im untenstehenden vereinfachten Kladogramm ist eine wahrscheinliche Stellung der Argonautiden innerhalb der rezenten KopffĂŒĂer grafisch dargestellt (nach Lindgren et al., 2012)cite-ref-lindgren-al2012-11-0[11].
Innere Systematik
Innerhalb der Gattung Argonauta werden aktuell (Stand 2013) mindestens vier rezente Arten sowohl anhand der Weichkörperanatomie beider Geschlechter als auch anhand der Morphologie des GehÀuses voneinander unterschieden:cite-ref-finn-cit-gofas2013-12-0[12]
âą A. argo Linnaeus, 1758 â die gröĂte, am weitesten verbreitete und Typusart
âą A. hians Lightfoot, 1786 â Hauptverbreitungsgebiet: tropischer und subtropischer Westpazifik und Indik
âą A. nodosus Lightfoot, 1786 â auf subtropische und gemĂ€Ăigte sĂŒdliche Breiten beschrĂ€nkt
âą A. nouryi Lorois, 1852 â auf die Tropen und Subtropen des Ostpazifik beschrĂ€nkt
Von einigen Autoren wurden in den letzten Jahrzehnten zudem die Arten A. gruneri Dunker, 1852, A. cornutus Conrad, 1854 und A. boettgeri Maltzan, 1881 anerkannt, die jedoch möglicherweise identisch mit A. nouryi (erstere) bzw. A. hians (die beiden letzteren) sind.cite-ref-martill-barker-2006-10-1[10] DarĂŒber hinaus sind historisch, vor allem im 19. Jahrhundert, mehrere Dutzend weitere Arten oft einzig auf Grundlage von an StrĂ€nden angespĂŒlten GehĂ€usen beschrieben worden. Die innerartliche Variation der Papierboot-GehĂ€use ist jedoch relativ hoch, sodass die dabei geprĂ€gten Namen nachfolgend mit denen der oben genannten Arten synonymisiert werden mussten.cite-ref-finn-cit-gofas2013-12-1[12]
Etymologie und Rezeption in der Antike
Die auch im Mittelmeer beheimateten Papierboote wurden in der Kunst und Kultur der antiken Mittelmeervölker in fĂŒr ein wirbelloses Tier ungewöhnlich hohem MaĂe rezipiert. So waren sie in der minoischen Kunst ein beliebtes Schmuckmotiv, insbesondere bei KeramikgefĂ€Ăen des Meeresstils. Ăhnliche Darstellungen wie im altkretischen Meeresstil finden sich auch auf den bronzenen Klingen ungefĂ€hr gleich alter mykenischer Zierdolche.
In seiner Tierkunde bezeichnet der berĂŒhmte altgriechische Philosoph Aristoteles die Papierboote als ânautilosâ (ΜαÏ
ÏίλοÏ) und erkennt sie bereits korrekt als Kraken (ÏολÏÏÎżÏ
Ï âpolypousâ).cite-ref-aubert-wimmer-13-0[13] Das Wort ânautilosâ ist eine poetische Form des Wortes ânautesâ (ΜαÏÏηÏ), das so viel wie âSeemannâ oder âSeefahrerâ bedeutet.cite-ref-lsj8-14-0[14] Auf Aristoteles geht die Legende zurĂŒck, dass die Papierboote die HĂ€ute ihrer Dorsalarme als Segel fĂŒr die Fortbewegung an der MeeresoberflĂ€che benutzen. Diese wurde von spĂ€teren antiken Autoren wie Plinius kolportiertcite-ref-figuier1869-1-1[1]cite-ref-linnaeus1758-15-0[15] und findet sich noch in NaturkundebĂŒchern des 19. Jahrhunderts. Plinius, ein Römer, nannte die Papierboote âPompyliusâ. Bei den Römern galt die Sichtung eines Papierbootes wĂ€hrend einer Seereise als Omen fĂŒr einen guten Verlauf derselben.cite-ref-figuier1869-1-2[1]
Die antiken Schilderungen haben offenbar Carl von LinnĂ© zu dem noch heute gĂŒltigen zoologischen Gattungsnamen Argonauta inspiriert, der von ihm 1758 in der 10. Auflage seiner Systema NaturĂŠ geprĂ€gt wurde.cite-ref-linnaeus1758-15-1[15] Er geht auf die Argonautensage zurĂŒck, in der sich der griechische Sagenheld Iason mit seinen Mitstreitern aufmacht, das goldene Vlies zu erobern. Sie werden nach ihrem Segelschiff, der Argo, die Argonauten (âdie auf der Argo fahrenâ) genannt. Die eigentlich in der Antike gebrĂ€uchlichen Namen des Papierbootes wurden von LinnĂ© hingegen fĂŒr eine andere Tierart, das Gemeine Perlboot (Nautilus pompilius), ausgewĂ€hlt,cite-ref-linnaeus1758-15-2[15] das ein Ă€uĂerlich Ă€hnlich geformtes GehĂ€use besitzt, aber, nach heutigem Wissenstand, innerhalb der KopffĂŒĂer ein nur entfernter Verwandter der Papierboote ist (siehe oben) und ĂŒberdies im Mittelmeer nicht vorkommt.
Quellen
Allgemein
âą Guido T. Poppe, Yoshihiro Goto: European Seashells. Vol II (Scaphopoda, Bivalvia, Cephalopoda). Verlag Christa Hemmen, Wiesbaden, 1993 ISBN 3-925919-11-2.
âą Julian K. Finn: Family Argonautidae Tryon, 1879. S. 228â237 in Patrizia Jereb, Clyde F. E. Roper, Mark D. Norman, Julian K. Finn (Hrsg.): Cephalopods of the world. An annotated and illustrated catalogue of cephalopod species known to date. Volume 3. Octopods and Vampire Squids. FAO Species Catalogue for Fishery Purposes No. 4, Vol. 3. ErnĂ€hrungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), Rom 2014 (online; PDF 4,8 MB = nur Kapitel 2.1. Incirrate Octopods).
Einzelnachweise
cite-note-figuier1869-11. Louis Figuier: The ocean world: being a descriptive history of the sea and its living inhabitants. Chapman & Hall, London 1868, doi:10.5962/bhl.title.99574, S. 460 ff.
cite-note-nixon2010-22. â vgl. Marion Nixon: Part M: Mollusca 5, Vol. 1. Chapter 5: Reproduction and Lifespan. Treatise Online. Nr. 13, 2010, doi:10.17161/to.v0i0.4083, Fig. 1.
cite-note-finn-33. â Julian K. Finn und Mark D. Norman: The argonaut shell: gas-mediated buoyancy control in a pelagic octopus. Proceedings of the Royal Society B, Biological Sciences. Bd. 277, 2010, S. 2967â2971, doi:10.1098/rspb.2010.0155 (Open Access); siehe dazu auch den Artikel Kraken schöpfen Luft (Memento vom 10. Dezember 2011 im Internet Archive) vom 19. Mai 2010 auf Scienceticker.info (deutsch).
cite-note-k-lliker1849-44. â vgl. dazu den Ăberblick ĂŒber die bis dahin veröffentlichte Literatur in Albert Kölliker: Hectocotylus argonautae D. Ch. und Hectocotylus tremoctopodis Köll., die MĂ€nnchen von Argonauta argo und Tremoctopus violaceus D. Ch. Berichte von der Königlichen Zootomischen Anstalt zu WĂŒrzburg. Zweiter Bericht, 1849, S 67â89 (BSB OPACplus); Anmerkung: in dieser Arbeit werden die Hectocotyli des MĂ€nnchens von Argonauta und der eng verwandten Gattung Tremoctopus (siehe ĂuĂere Systematik) zwar nicht als Parasiten, aber als die kompletten, extrem degenerierten, faktisch auf den Geschlechtsapparat reduzierten mĂ€nnlichen Individuen dieser Gattungen interpretiert.
cite-note-heeger-al-1992-55. â Thomas Heeger, Uwe Piatkowski, Heino Möller: Predation on jellyfish by the cephalopod Argonauta argo. Marine Ecology Progress Series. Bd. 88, 1992, S. 293â296, doi:10.3354/meps088293 (Open Access).
cite-note-rosa-seibel-2010-66. â Rui Rosa, Brad A. Seibel: Voyage of the argonauts in the pelagic realm: physiological and behavioural ecology of the rare paper nautilus, Argonauta nouryi. ICES Journal of Marine Science. Bd. 67, 2010, S. 1494â1500, doi:10.1093/icesjms/fsq026; hinsichtlich der Nahrungsgewohnheiten und Fressfeinde der Papierboote siehe die darin zitierte Literatur.
cite-note-okutani-kawaguchi1983-zit-in-tol2016-77. â T. Okutani, T. Kawaguchi: A mass occurrence of Argonauta argo (Cephalopoda: Octopoda) along the coast of Shimane Prefecture, Western Japan Sea. Venus â Japanese Journal of Malacology. Bd. 41, Nr. 4, 1983, S. 281â290, zitiert in Katharina M. Mangold, Michael Vecchione, Richard E. Young: Argonautidae Tryon, 1879, âArgonautaâ Linnaeus 1758, paper nautilus. The Tree of Life Web Project, Version vom 16. November 2016, abgerufen am 6. MĂ€rz 2017.
cite-note-norman-reid2000-88. â Mark Norman, Amanda Reid: Guide to Squid, Cuttlefish and Octopuses of Australasia. CSIRO Publishing·Gould League of Australia, Collingwood (VIC)·Moorabbin (VIC), 2000, S. 79 ISBN 0-643-06577-6.
cite-note-guerra-al2002-99. â A. Guerra, A. F. Gonzalez, F. Rocha: Appearance of the common paper nautilus Argonauta argo related to the increase of the sea surface temperature in the north-eastern Atlantic. Journal of the Marine Biological Association of the United Kingdom. Bd. 82, Nr. 5, 2002, S. 855â858, doi:10.1017/S0025315402006240 (alternativer Volltextzugriff: Digital.CSIC).
cite-note-martill-barker-2006-1010. â David Martill, Michael J. Barker: A paper nautilus (Octopoda, Argonauta) from the Miocene Pakhna Formation of Cyprus. Palaeontology. Bd. 49, Nr. 5, 2006, S. 1035â1041, doi:10.1111/j.1475-4983.2006.00578.x (Open Access).
cite-note-lindgren-al2012-1111. â Annie R. Lindgren, Molly S. Pankey, Frederick G. Hochberg, Todd H. Oakley: A multi-gene phylogeny of Cephalopoda supports convergent morphological evolution in association with multiple habitat shifts in the marine environment. BMC Evolutionary Biology. Bd. 12, Art.-Nr. 129, 2012, doi:10.1186/1471-2148-12-129 (Open Access).
cite-note-finn-cit-gofas2013-1212. â Julian K. Finn: Taxonomy and biology of the argonauts (Cephalopoda: Argonautidae) with particular reference to Australian material. Molluscan Research. Bd. 33, Nr. 3, 2013, S. 143â222, doi:10.1080/13235818.2013.824854, Liste der anerkannten Arten und Synonymlisten zitiert in Serge Gofas: Argonauta Linnaeus, 1758. MolluscaBase (2016). Zugriff ĂŒber: World Register of Marine Species (WoRMS) am 7. MĂ€rz 2017.
cite-note-aubert-wimmer-1313. â Hermann Aubert, Friedrich Wimmer: Aristoteles Thierkunde â Kritisch-berichtigter Text mit deutscher Ăbersetzung, sachlicher und sprachlicher ErklĂ€rung und vollstĂ€ndigem Index. Erster Band. Wilhelm Engelmann, Leipzig 1868 (HathiTrust), S. 149.
cite-note-lsj8-1414. â Henry George Liddell, Robert Scott: A Greek-English Lexicon. 8., ĂŒberarbeitete Auflage. American Book Company, 1901 (archive.org), S. 993.
cite-note-linnaeus1758-1515. â Carolus LinnĂŠus: Systema NaturĂŠ. 1. Band. 10., ĂŒberarbeitete Auflage. Stockholm, 1758, doi:10.5962/bhl.title.542, S. 708 f.
Weblinks
Commons
: Argonauta
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
âą ArgoSearch â Website ĂŒber ein Forschungsprojekt zu Papierbooten unter der Domain des Museumsverbundes des Bundesstaates Victoria (Museums Victoria) (englisch)
âą Videos auf YouTube:
âą Ein Papierboot (laut dem Titel des Videos Argonauta hians) im freien Wasser schwimmend
âą Nahaufnahme eines Papierbootes (vermutlich ebenfalls A. hians) im Aquarium